Massenhafte Niedriglöhne sind Ursache für Armutsrisiko

Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung ist das Armutsrisiko für Alleinerziehende deutlich höher als in Lebensgemeinschaften. Als Hauptgrund wird angegeben, dass viele Alleinerziehende wenig oder gar keinen Unterhalt für die Kinder erhalten.

Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, André Wendt:

„Das Unterhaltsrecht ist in Deutschland so geregelt, dass sich grundsätzlich niemand der finanziellen Verantwortung für seine Kinder entziehen kann. Wenn Väter oder Mütter keinen Unterhalt für ihre getrennt lebenden Kinder zahlen, kommen als Ursache in erster Linie ihre geringen Löhne in Betracht. Bei den in vielen Branchen gezahlten flächendeckenden Niedriglöhnen ist diese Entwicklung kein Wunder.

Schuld an dieser Entwicklung ist die verfehlte Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der letzten 20 Jahre durch CDU-, SPD- und FDP-Regierungen. Dazu kommt die Nullzins-Politik der EZB, um die Insolvenz südeuropäischer Pleitestaaten zu verschleppen. Aber auch durch die Fehlkonstruktion Euro, die gemessen an der deutschen Wirtschaftskraft viel zu schwach ist, haben die Deutschen massive Kaufkraftverluste hinnehmen müssen. Ein Blick in die Schweiz oder nach Schweden lehrt uns, was dem Bürger durch diese Politik an Wohlstand entgangen ist.“

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