Linksextremisten zerlegen Leipzig! Nun zufrieden, Frau Nagel?

Ein entfesselter Mob zerlegt Teile der Leipziger Innenstadt, die Polizei leistet im Landtag quasi einen personellen Offenbarungseid und eine Landtagsabgeordnete der Linkspartei, die dem extremistischen Spektrum zugeordnet wird, heuchelt Anteilnahme. So ließe sich die derzeitige Lage im Freistaat zusammenfassen. Doch so einfach ist das nicht. Alles begann während einer internen Sitzung des Innenausschusses. Dort soll laut einem Grünen Ausschussmitglied, der daraus in der Presse plauderte, der Dresdner Polizeichef Dieter Kroll gesagt haben, dass er die Sicherheit nicht mehr gewährleisten kann. Die Pegida-Demonstrationen und deren Gegner könnten möglicherweise bis zu 60 000 Bürger auf die Straßen bringen.

Kroll soll vom "polizeilichen Notstand" gesprochen haben. Nur wenige Stunden später knallt es wie durch eine selbsterfüllende Prophezeiung in Leipzig. Bis zu 600 Linksradikale ziehen durch die Stadt. Sie demolieren Autos, beschmieren Gebäude, werfen Scheiben ein. 40 Scheiben gehen laut MOPO24 allein am Amtsgericht zu Bruch. Polizisten werden mit Steinen beworfen. Sogar das SEK muss eingreifen. 200 Personalien werden aufgenommen, drei Festnahmen. Angeblich richtet sich der "Protest", den die Linken wahrscheinlich "zivilen Ungehorsam" nennen würden, wenn das Ausmaß nicht so verheerend ausgefallen wäre, gegen die Pegida-Demonstrationen. Schließlich meldet sich nun die Landtagsabgeordnete Juliane Nagel (Die Linke) zu Wort und äußert ihr Bedauern zu dem Vorfall. Das tat sie bereits, als Gesinnungsgenossen (oder die gleichen?), erst vor ein paar Tagen die Polizeiwache im Stadtteil Connewitz zerlegten. Aber ist diese Distanzierung echt? Schwerlich, denn erst in der Silvesternacht zog Nagel laut Leipziger Volkszeitung selbst mit vermummten Gewalttätern durch Leipzig. Sie gilt in der linksextremistischen Szene als extrem gut vernetzt. Sachsens AfD-Generalsekretär und parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion, Uwe Wurlitzer sagt dazu: "Das ist doch Heuchelei von der allerschlimmsten Sorte. Es ist genau der Mob losgezogen, den diese Frau vorher entfesselt hat. Auch wenn sie selbst nicht dabei gewesen sein sollte, trug sie mit ihrer offen zur Schau gestellten Sympathie dazu bei, dass sich solche Verbrecher in ihrem Tun bestätigt fühlen dürfen."

Archiv

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung