Linken-Bürgermeisterin erteilt TV-Team bei Asyl-Diskussion Drehverbot

Bei einer Bürgerversammlung in Borna erteilte die Bürgermeisterin der Kommune, Lüdtke, einem Kamerateam nach dessen Aussage Drehverbot. Außerdem gab es in dem unbeheizten Versammlungsraum keine Sitzgelegenheiten, keinen Moderator und keine Lautsprecheranlage. Den Einwohnern sollte vermittelt werden, dass demnächst etwa 260 Asylbewerber im Objekt „Am Witznitzer Werk“ untergebracht werden.

Für die AfD nahmen Fraktions- und Bundesvorsitzende Frauke Petry, sowie der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer an der „Veranstaltung“ teil.
Dazu erklärt Uwe Wurlitzer:

„Einem TV-Kamerateam, dass auf der Bürgerversammlung filmen wollte, wurde durch die Oberbürgermeisterin Drehverbot erteilt. Diese Vorgehen einer Linken-Politikerin erinnert fatal an die Informationspolitik, die vor 25 Jahren vom Volk abgeschafft wurde. Es zeugt allerdings auch davon, dass bei vielen Politikern der Partei „Die Linke“ das Verhaltensmuster der diktatorischen DDR-Medienpolitik noch ziemlich ausgeprägt präsent zu sein scheint.

Bei der Veranstaltung, die obendrein durch mangelnde technische Ausstattung und fehlende Sitzmöglichkeiten ziemlich chaotisch verlief, kam zudem raus, dass für die knapp 300 erwarteten Asylbewerber ganze zwei Wachschutz-Angestellte und keine zusätzliche Polizisten zur Verfügung stehen. Zudem wurde das Objekt für zehn Jahre im Voraus angemietet weil der Besitzer mit der Unterbringungsnot scheinbar ein riesiges Geschäft witterte und diesen unverhältnismäßig langen Vermietungszeitraum zur Bedingung machte. Asyl-Heim-Vermietung entwickelt sich offenbar immer öfter zum lukrativen Geschäftsmodell für Immobilen-Spekulanten.“

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