Linke im Landtag: Mehr Schulgärten sind „chauvinistisch“ und Orte für Fahnenappelle

Wenn die AfD einen Antrag in den Sächsischen Landtag einbringt, ist es bereits zu einer Art Gesellschaftsspiel der Altparteien geworden, diese Anträge irgendwie in die rechte Schmuddel-Ecken zu befördern. Aktuell ist genau das wieder geschehen. Die AfD-Fraktion hatte nach mehreren Wochen Recherche und Anfragen an die Staatsregierung herausgefunden, dass es in Sachsen keinen flächendeckenden Schulgartenunterricht gibt.

Der Landtagsabgeordnete Rolf Weigand bat nun in diesem Zusammenhang alle Parteien um Zustimmung, sich dafür einzusetzen, dass sich das ändert. Er rechnete auch vor, dass neue Schulgärten durchaus finanzierbar wären und zählte mehrere Beispiele auf, warum das Unterrichtsfach wichtig ist. Unter anderem stärkt es das Gemeinschaftsgefühl der Kinder, stellte Verbindung zur Natur her und nebenbei wird noch etwa für den Umweltschutz getan.

Dann trat die Partei „Die Linke“ auf den Plan und ans Rednerpult. Eine Abgeordnete griff sofort aggressiv an und unterstellte der AfD „rechte Ideologie“ und „plumpe Deutschtümelei“. Wohlgemerkt: Es geht um Schulgartenunterricht! Sie legte nach und unterstellte der AfD „Chauvinismus“, also „aggressiv übersteigerten Nationalismus“ oder Männlichkeitsfanatismus. Welche Form des Chauvinismus die linke Abgeordnete meinte, behielt sie für sich.

Aber es ging noch weiter: Schulgärten würden der AfD lediglich dazu dienen, dass Kinder dort zum „Fahnenappell“ antreten müssten, um danach „deutsche Kartoffeln“ anzubauen, die ursprünglich allerdings aus Südamerika kämen, also irgendwie multikulti seien. Zum Ende des Redebeitrages sagte die Politikerin noch in Richtung AfD: „Brandstifter dürfen nicht Feuerwehr spielen.“

Merke: Die AfD ist immer rassistisch und chauvinistisch! Auch, wenn sie sich im Landtag für besseren und vermehrten Schulgartenunterricht in Sachsen einsetzt.

 

 

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