Lehrerverband kritisiert Meinungsdiktatur

Der Berufsverband für Gymnasiallehrer aus Sachsen-Anhalt hatte in seiner Monatszeitschrift gefordert, dass deutsche Schülerinnen vor den Anwerbeversuchen muslimischer Asylbewerber gewarnt werden müssten. Die „Immigranteninvasion“ von „vielen jungen und oft ungebildeten muslimischen Männern“ führe zu „sexuellen Belästigungen vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln und Supermärkten.“ Politiker linksrotgrüner Parteien warfen dem Verband darauf Hetze vor. Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

„Ich bin froh, dass ein verantwortungsvoller Lehrerverband vor den Gefahren warnt, die eine ungezügelte und unkontrollierte Einwanderung mit sich bringt. Und ich bin froh, dass der Chef des Berufsverbandes sich nicht den Mund verbieten lässt, mit dem Verweis, dass er dies auch schon in der DDR-Diktatur nicht getan hätte.

Leider sind wir von einer erneuten Meinungs-Diktatur nicht mehr weit weg. Jede Realitätsbeschreibung der Einwanderungswelle, die auch die Schattenseiten thematisiert, wird reflexartig als Hetze, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus diffamiert. Dabei können sich linke Politiker auf eine Vielzahl willfähriger Medien verlassen, die diese öffentliche Hexenjagd zu ihrem eigenen Auftrag erhoben haben.

Die Verhinderung einer demokratischen Diskussion und öffentlichen Meinungsbildung hat gefährliche Auswirkungen auf unsere repräsentative Demokratie. Wenn Volkes Wille nicht mehr in der veröffentlichten Meinung der Medien auftaucht und von den Volksvertretern nicht mehr repräsentiert wird, besteht die Gefahr einer Radikalisierung weiter Teile der Bevölkerung.“

 

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