Lausitz: Nach Kohle-Aus nun auch Touristen-Aus?

Die Kohlekommission der Bundesregierung hat vorgeschlagen, dass in der Lausitz nach dem Ausstieg aus der Kohleverstromung zusätzliche Windräder aufgestellt werden sollen, um neue Jobs zu schaffen.

Dr. Rolf Weigand, AfD-Landtagsabgeordneter, erklärt:

„Die Vorstellungen von CDU und SPD zum wirtschaftlichen Umbau der Lausitz sind mehr als weltfremd. Nach dem Kohle-Aus sollen nun offensichtlich auch die Touristen vertrieben werden. Mittlerweile zieht die neugeschaffene Lausitzer Seenlandschaft scharenweise Erholungssuchende an. Bei einer flächendeckenden Verspargelung mit 200 Meter hohen Windrädern wäre es schnell vorbei mit der Idylle.

Zudem leben in der Lausitz 20.000 Einwohner vom Kohleabbau. Davon würden höchstens fünf Prozent einen Job in den neuen Windparks als Planer oder Servicemechaniker erhalten. Massenarbeitslosigkeit und der Niedergang einer ganzen Region wären vorprogrammiert. Dennoch beharren die Altparteien darauf, die Lausitz zu opfern und damit angeblich das Weltklima zu retten. Obwohl der gesamte deutsche Kohlendioxid-Ausstoß gerade einmal zwei Prozent der weltweiten Emission beträgt und die Lausitz dazu nur Promille beisteuert.“

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung