Krankenhaus-Sterben: Endlich mehr investieren!

Das Krankenhaus-Sterben in Sachsen geht weiter. Mitte Januar schließt das Schneeberger Krankenhaus. Die Kliniken in Kamenz und Görlitz stehen zum Verkauf und das Städtische Klinikum Dresden steckt in Finanznöten.
Gleichzeitig behauptete CDU-Ministerpräsident Kretschmer in der LVZ: „Wir haben eine Kliniklandschaft, die solide und konsolidiert ist.“

Frank Schaufel, gesundheitspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt:

„Offenbar macht sich Ministerpräsident Kretschmer die Welt, wie sie ihm gefällt. Wenn allein zehn Prozent der sächsischen Krankenhäuser in wirtschaftlichen Schwierigkeiten stecken, ist es falsch, von einer soliden Kliniklandschaft zu sprechen. Von ehemals 100 Kliniken in Sachsen mussten bereits 22 geschlossen werden. Besonders für den ländlichen Raum ist diese Entwicklung dramatisch.

Die noch bestehenden Krankenhäuser müssen endlich zukunftsfest gemacht werden. Hierzu kommt es besonders auf eine fundierte Finanzausstattung an. Der Investitionsstau im Freistaat beträgt laut sächsischer Krankenhausgesellschaft mittlerweile über 350 Millionen Euro. Zusätzliche Mittel sind für die Digitalisierung der Kliniken und moderne Versorgungsstrukturen nötig.

Die AfD-Fraktion hat deshalb in den Haushaltsverhandlungen immer wieder mehr Geld für die Kliniken gefordert. Nun muss die CDU-geführte Staatsregierung endlich liefern und ihr Versprechen ernst nehmen, den ländlichen Raum zu stärken. Sonst stehen uns weitere Schließungen wie in Schneeberg vor der Tür.“

 

 

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