Keine Krankenkassenkarte für Asylbewerber!

Zurzeit dürfen Asylbewerber erst nach 15 Monaten zum Arzt ihrer Wahl gehen und bekommen bis dahin eine ärztliche Notversorgung. Zu den Plänen von Bund und Ländern, eine Krankenkassenkarte für alle Asylbewerber vom ersten Tag an einzuführen, erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, André Wendt:

„Bevor man mit einem großen Füllhorn soziale Wohltaten über alle Asylbewerber ausschüttet, sollte die Bundesregierung dafür sorgen, dass Asylverfahren schneller bearbeitet und abgelehnte Asylbewerber zügig in ihre Heimat zurückgeführt werden. Laut Bundesinnenminister sind schon jetzt 60 Prozent der Asylbewerber Wirtschaftsflüchtlinge ohne Chance auf Anerkennung ihres Antrages. Diese Zahl wird weiter steigen, wenn durch hohe Sozialleistungen falsche Anreize für illegale Einwanderung gesetzt werden.

Unsere Sozialsysteme kollabieren, wenn hunderttausende Nicht-Beitragszahler von der Solidargemeinschaft mit versorgt werden müssen. Es ist den Bürgern nicht vermittelbar, dass Krankenkassenleistungen immer weiter eingeschränkt werden, weil die Kosten explodieren. Laut FAZ beantragen Menschen aus Osteuropa oft Asyl, ‚weil sie hoffen, dass ein krankes Familienmitglied in Deutschland besser behandelt wird‘. Die Willkommenskultur wird Schaden nehmen, wenn der Missbrauch unseres Gesundheitssystems erleichtert wird, durch eine Versichertenkarte für alle Asylbewerber.“

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