Kein Zwang zum Moscheebesuch für sächsische Schüler!

Laut einer Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion (Drs.: 6/7241) an das Sächsische CDU-Kultusministerium können sich Schüler dem „Besuch einer Glaubenseinrichtung jedweder Art im Rahmen eines Unterrichtsbesuchs oder einer verbindlichen Schulveranstaltung nicht entziehen.“

Dazu erklärt das Mitglied im AfD-Fraktionsvorstand, Jörg Urban:

„Wir haben in Deutschland ein säkulares Gesellschaftssystem, in dem Religion und Staat strikt getrennt sind. Dass CDU-Ministerin Kurth Schüler staatlicher Schulen zwingen will, Moscheen zu besuchen, wenn der Lehrer dies im Rahmen des Unterrichts anordnet, erinnert an finsterste Zeiten von Diktatur und Umerziehung.

So wie sich der Staat aus Sexualität und politischer Erziehung herauszuhalten hat, weil sie reine Privatsache sind, so hat sich der Staat auch aus einer spezifischen Beschäftigung mit Religion, zu der z.B. der Besuch einer Moschee zählt, herauszuhalten. Wenn ein Schulkind oder dessen Eltern einen Moscheebesuch ablehnen, dann ist dies von CDU-Ministerin Kurth zu akzeptieren – ohne Wenn und Aber.

Zudem darf man getrost bezweifeln, dass Frau Kurth muslimische Kinder zum Kirchbesuch verpflichten würde, wenn deren Eltern dagegen protestieren.“

 

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