Kauft sich Tsipras Stimmen mit deutschen Steuergeldern?

Als Grundlage für neue Milliardenkredite hatte Griechenland den EU-Geldgebern zugesichert, die Frühverrentung nach 35 Arbeitsjahren zu streichen. Da die griechische Regierung diese Vorgabe nicht umsetzt, nutzen bis zu 150.000 Griechen derzeit noch die Regelung. Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

„Seit fünf Jahren trickst Griechenland die EU-Geldgeber aus, verspricht Reformen und lässt die Milliarden der europäischen Steuerzahler in einer desolaten Wirtschaft und dunklen Kanälen der Machtelite verschwinden. Wir warten immer noch auf eine funktionierende Steuerbehörde und ein Katasteramt. Auch das griechische Rentensystem sollte längst reformiert sein. Jetzt reiht sich die Regierung Tsipras und die neue Übergangsregierung in die lange Liste der Vertragsbrecher ein.

Damit wird Finanzminister Schäuble erneut von den Griechen am Nasenring durch die Manege geführt. Deutsche Steuermilliarden werden weiter verbrannt, damit Griechenland seinen Staatsbankrott verschleiern kann. Bei der Verschleppung der Frührenten-Streichung steckt bei Tsipras möglicherweise noch ein anderes Kalkül dahinter: In der anstehenden Neuwahl kann er sich der Stimmen der Frührentner sicher sein - ein Stimmenkauf mit deutschen Steuergeldern.“

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