„Katzendreck“: Staatsregierung ignoriert gesundheitliche Gefährdung weiter

Laut „Freie Presse“ gab es aufgrund von sogenanntem „Katzendreckgestank“ letztes Jahr 171 Beschwerden im Vogtlandkreis. Das ist eine Versechsfachung innerhalb von nur zwei Jahren. Die Staatsregierung gibt vor, „die Verursacher der Belästigung nicht zu kennen“.

Dazu erklärt der AfD-Landtagsabgeordnete, Carsten Hütter, aus dem Erzgebirge:

„Die Unfähigkeit der Staatsregierung, dieses Problem endlich zu lösen, stinkt zum Himmel wie Katzendreck. Bereits zu DDR-Zeiten stank es regelmäßig bei südlichen Winden nach Katzendreck und jeder klar denkende Bürger wusste, dass die giftigen Gase von der tschechischen Chemieindustrie in die saubere Erzgebirgsluft geblasen wurden. Nur die CDU-geführte Regierung will angeblich die Ursache nicht kennen.

Die gesundheitlichen Beschwerden scheint die Staatsregierung wenig zu interessieren. Lieber gibt sie seit letztem Sommer erneut 150.000 Euro Steuergelder für eine Messung aus, um den Übeltäter endlich zu finden. Bereits vorher erbrachten etliche millionenschwere Untersuchungen keine Ergebnisse, wie die Anfragen der AfD-Fraktion (Drs.: 6/2249 und 6/5924) aufdeckten. Ich bin sicher, das Problem gäbe es nicht mehr, würden führende Politiker in der betroffenen Gegend leben müssen.“

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