Kampf gegen Kinderehen nach Scharia-Recht zeugt von Parallelgesellschaften

Die CDU will aufgrund vermehrter Zwangs- und Kinderehen nach Scharia-Recht bei Muslimen die 2009 abgeschaffte Standesamtspflicht wieder einführen. „Eine Imam-Ehe ohne vorheriges Jawort beim Standesamt darf es nicht geben“, zitiert die „Bild“-Zeitung die rechtspolitische Sprecherin der CDU, Winkelmeyer-Becker.

Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, André Wendt:

„Die grundgesetzlich geschützte Freiheit der Religionsausübung darf nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Das islamische Scharia-Recht widerspricht in vielen Punkten unserer christlich geprägten, abendländischen Kultur, aus der unser Rechtsverständnis hervorgegangen ist. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie die Freiheit der Eheschließung sind feste Bestandteile unserer Rechtsordnung.

Die Forderung der CDU belegt die gängige Praxis der in Deutschland hinwegdiskutierten Parallelgesellschaften, Ehen allein nach dem Scharia-Recht zu schließen, wobei häufig minderjährige Mädchen mit volljährigen Männern u.a. zwangsverheiratet werden. Herbeigeträumte Integration und gesellschaftliche Realität können sich nicht schärfer widersprechen.“

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