Job-Killer Elektro-Auto – in Südwestsachsen geht die Angst um

Continental im Limbach-Oberfrohna werden 860 Arbeiter auf die Straße gesetzt, bei Sodecia Powertrain in Oelsnitz gehen 200 Jobs verloren, bei Voith in Zschopau sind es 85 und bei Hydrofischer in Chemnitz 67.

Thomas Thumm, Mitglied im AfD-Fraktionsvorstand aus dem Erzgebirge, erklärt:

„In Südwest-Sachsen geht die Angst vor Arbeitslosigkeit um. Laut einer Studie von Netzwerk Automobilzulieferer Sachsen (AMZ) sind von den 80.000 Jobs in der sächsischen Autobranche 16.000 gefährdet, weil für Elektroautos deutlich weniger Teile gebraucht werden. Nun kommen die Einschläge immer näher.

Schuld an dieser gefährlichen Entwicklung ist der planwirtschaftlich verordnete Umstieg auf Elektro-Autos. Obwohl die Bürger die teuren und unpraktischen Autos nicht wollen, wird die Autoindustrie durch immer abenteuerlichere Grenzwerte gezwungen, den preiswerten Verbrennungsmotor ins Abseits zu stellen. Treibende Kraft hinter dieser Fehlpolitik ist die CDU.

Am Ende werden die gut bezahlten Jobs in der Autoindustrie weitestgehend sinnfrei auf dem Altar des Klimaschutzes geopfert. Die Mär vom angeblich ökologischen Elektro-Auto hat eine Studie des Ifo-Instituts längst widerlegt. Zum einen ist die Produktion der Batterien viel zu CO2- und energieintensiv. Zum anderen ist es sinnlos, E-Autos zu einem beachtlichen Teil mit Kohlestrom zu betreiben. Solange es keine wirtschaftlichen Speicher für Wind- und Solar-Energie gibt, wird sich dies auch nicht grundlegend ändern.“

 

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