Invasive Arten: Radikale Tierschützer meist Urheber des Problems

Die „BILD“ berichtet von einem Tierpark in Geising (Osterzgebirge), der auf Grund einer EU-Verordnung zum Verbot von Verkauf, Handel, Import und Zucht von insgesamt 37 Tier- und Pflanzenarten vor der Schlachtung seines gesamten Bestandes an Waschbären, Nutrias und Nasenbären steht. Die EU will die Vermehrung invasiver Arten, die die heimische Flora und Fauna bedrohen könnten, eindämmen.

Dazu erklärt Uwe Wurlitzer, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag:

„Die EU nimmt mal wieder dummes Pulver. Erstens sollen die abgehobenen Brüsseler Nichtskönner mir mal erklären, wie sich invasive Arten ausbreiten sollen, wenn sie in einem Tierpark gehalten werden. Und zweitens verkennen sie die reelle Lage völlig. Dass es viele Tiere gibt, die vorhandenen Lebensraum heimischer Arten zerstören, liegt auch und vor allem an radikalen ‚Tierschützern‘, die in irgendwelchen Zuchtfarmen die Tore aufreißen und hunderte, wenn nicht tausende Waschbären, Iltisse oder Marder in die Freiheit entlassen. Sie reden wie Blinde von der Farbe – was selten gut geht. Sollten die EU-Paragraphenreiter nicht mal ein Fortpflanzungsverbot für diese Fanatiker erlassen?

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