Innenminister duldet Abriss von Deutschlands ältestem Industrieschloss

In einer Nacht – und Nebelaktion ist Deutschlands ältestes Industrieschloss, die Spinnertmühle in Lugau, abgerissen worden. Der Denkmalpfleger der Stadt Chemnitz, Frieder Jentsch, bezeichnete die jahrelange Untätigkeit des Freistaates, die nun zum Totalabriss führte, als „Schande“. Lugaus Bürgermeister, Thomas Weikert, hatte bis zuletzt für die Erhaltung des Schlosses beim sächsischen Innenministerium gekämpft und fühlt sich nun laut Tageszeitung „Die Welt“ regelrecht „überrumpelt“.

Dazu erklärt die kulturpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Karin Wilke:

„Die zweihundert Jahre alte Spinnertmühle war ein deutschlandweit einzigartiges Industrie- und Kulturdenkmal. Sie zeugt von der bedeutenden Wirtschaftskraft Sachsens als einer der Vorreiter in der Industrialisierung Deutschlands und den hochfliegenden Erwartungen an dieses neue Zeitalter. Mit viel Pomp und sakralen Zügen wurde hier ein ‚Palast für Maschinen‘, eine ‚Frauenkirche der Fabriken‘ gebaut, so Denkmalpfleger zu dem einmaligen Industrieschloss. Der Abriss zeugt wiederum von Instinktlosigkeit und fehlendem Verantwortungsbewusstsein der Staatsregierung. Es ist schon irrwitzig, dass man einen solchen Schatz vernichtet, während zeitgleich die nächste sächsische Landesausstellung zum Thema ‚Industriekultur‘ vorbereitet wird.

Für politische Sinnlosigkeiten, wie ein ‚Halb‘-Ministerium für Integration und Gleichstellung, welches z.B. mit einer fragwürdigen Bierdeckel-Aktion die Bürger zur ‚Willkommenskultur‘ umerziehen will, scheint ausreichend Geld vorhanden zu sein. Die Erhaltung historischer Gebäude und Ensembles ist eine zentrale politische Forderung im AfD-Programm. Zeit für Veränderung – Zeit für die AfD!“

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