13. Februar soll Gedenk- und Trauertag werden

In der aktuellen Landtagssitzung stellte die AfD-Fraktion den Gesetzentwurf (6/17600): „Gesetz zum Schutze des Jahrestages 13. Februar als Sächsischer Gedenk- und Trauertag für die Opfer der Bombenkriege“ vor.

Karin Wilke, kulturpolitische Sprecherin, erklärt:

„Der 13. Februar soll ein Tag für die sächsischen Bürger sein, an dem Menschen in Stille der schrecklichen Zerstörung Dresdens und der vielen zivilen Toten gedenken können.

Einen Tag ohne Neonaziaufmärsche, ohne linke Gegendemos, auch keine Menschenkette, einen Tag der Stille eben.
Der 13. Februar ist der Tag, an dem man in Stille innehalten muss. Der laute Streit über diesen Jahrestag muss endlich ein Ende haben!
Ziel unseres Gesetzentwurfes ist es, ein stilles und würdiges Gedenken an die Schrecken des Bombenkrieges zu ermöglichen. Wir fordern deshalb einen gesetzlichen Gedenk- und Trauertag gemäß §2 des Sonn- und Feiertagsgesetzes.
Darüber hinaus wird dieser Gedenk- und Trauertag ausdrücklich dem Andenken
an alle Opfer von Bombenkrieg und Massenvernichtungswaffen gewidmet.

Der Name und das Schicksal Dresdens stehen auch für das Schicksal aller weltweiten Bombentoten dieses schrecklichen und sinnlosen Krieges.
Auch in unseren Partnerstädten, in Coventry, in Breslau, in Rotterdam in St. Petersburg, gab es unzählige Opfer zu beklagen.
Neben Hiroshima und Nagasaki gibt es weltweit kaum Namen, die so wie „Dresden“ für die ungeheuerlichen Schrecken des Bombenkriegs gegen die Zivilbevölkerung und das kulturelle Erbe der Menschheit stehen. In Hiroshima und Nagasaki gibt es übrigens seit 72 Jahren einen ähnlichen Gedenktag, wie wir ihn heute fordern.

Der 13. Februar soll zukünftig ein Zeichen dafür sein, dass diese schlimme Art der Kriegsführung nie wieder und nirgendwo auf der Welt auch nur ansatzweise stattfinden darf.“

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