11.2 Vermögensbildung durch Wohnen

Wohneigentum ist ein Teil von Heimat. Die eigenen vier Wände stehen dabei für soziale Bindung, Wohlstand, Vermögensaufbau und inflationssichere Alterssicherung. Abgesehen von den Stadtstaaten Berlin und Hamburg besitzen in keinem Bundesland weniger Menschen Wohneigentum als in Sachsen. Gleichzeitig bildet Deutschland im EU-weiten Vergleich das Schlusslicht. Vor allem in den osteuropäischen Ländern liegt der Anteil der Menschen mit Wohneigentum bei knapp neunzig Prozent. Um den Erwerb von Wohneigentum stärker zu fördern, müssen sowohl Objekt- als auch Bauherrenförderungen berücksichtigt werden.

11.2.1 Bezahlbarer Wohnraum auf dem Land und in der Stadt

In Zeiten zunehmenden Leerstandes guten Wohnraums auf dem Lande und in kleineren Städten, muss der Freistaat Sachsen den ländlichen Raum fördern statt das Wachstum von Leipzig und Dresden weiter zu befeuern.

Die AfD will das Land für junge Menschen wieder attraktiver machen. Um dennoch die Wohnbedürfnisse von Menschen mit niedrigem Einkommen und Familien in den sächsischen Großstädten besser zu berücksichtigen, muss der private soziale Wohnungsbau unterstützt werden. Dies kann durch Anreize für Investoren, wie erweiterte Abschreibungsmöglichkeiten, Bürokratieabbau, Vereinfachung von energetischen Standards oder Ähnlichem geschehen. Des Weiteren halten wir am Wohngeld fest, mit dem flexibel auf Bedürfnisse und Marktlage reagiert werden kann.

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