11.1.1 Wiederaufbau einer konkurrenzfähigen Informations- und Telekommunikationsindustrie

Die deutsche IT-Industrie hat in den meisten Bereichen den Anschluss an die weltweite Spitze verloren. Damit fehlt unserer Volkswirtschaft zum einen ein lukratives und zukunftsfähiges Betätigungsfeld, zum anderen sind wir in dieser technologischen Schlüsselindustrie zunehmend abhängig von Innovationen aus dem Ausland.

Sachsen hat sich in den letzten zwanzig Jahren als ein Zentrum vor allem der Halbleiter- und Chipindustrie entwickelt. Allerdings haben sich auch die hier ansässigen Firmen fast vollständig aus der Informations- und Kommunikationstechnik zurückgezogen.

In der Folge gibt es keine Mikroprozessoren mehr aus deutscher Entwicklung, die im größeren Umfang oder als Standard in Computer- und Serversystemen eingesetzt werden. Alle wesentlichen Anbieter stammen aus den USA, Großbritannien und Fernost. In der gleichen Weise hat die deutsche Industrie auch praktisch vollständig das Geschäft der Netzwerkausstattung und Speicherherstellung aufgegeben.

Ehemals technologisch führende Geschäftsbereiche deutscher Unternehmen hat man zuerst in Kooperationen überführt, um sich dann später komplett daraus zurückzuziehen. Vergleichbares ist im Bereich der Mobiltelefone geschehen. Mobiltelefone aus deutscher Entwicklung und Fertigung gibt es nicht mehr.

Grundsätzlich fordert die AfD daher, dass die deutsche IT-Industrie in ihrer gesamten Tiefe, von der Mikroelektronik über die Hardwareindustrie bis zur Softwarebranche, effektiver unterstützt wird, um wieder auf Spitzenniveau zu gelangen.

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