Hundesteuer abschaffen – oder gegen Verschmutzung durch Hunde verwenden!

Sachsens Innenminister Ulbig (CDU) teilte jetzt auf eine Kleine Anfrage mit, dass Sachsens Kommunen durch die Erhebung der Hundesteuer insgesamt über zehn Millionen Euro einnehmen. Spitzenreiter sind Leipzig mit 1,6 Millionen Euro und Dresden mit 1,3 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

 

Dazu erklärt der kommunalpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Gunter Wild:

 

„Die Hundesteuer in Deutschland wurde erstmals durch eine Verordnung der Fürstlich Isenburgischen Regierung ab März 1807 in Offenbach am Main erhoben – jährlich ein Reichstaler, der zur Tilgung städtischer Kriegsschulden gedacht war. Bis heute zahlen die deutschen Bürger zudem die Sektsteuer, die zur Finanzierung der ehemaligen kaiserlichen Kriegsmarine eingeführt wurde.

 

Die Hundesteuer gehört abgeschafft, solange sie nicht zweckgebunden für die, mit der Hundehaltung einhergehende, Verschmutzung der öffentlichen Infrastruktur verwendet wird. Hunde sind kein Luxusartikel, sondern wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Viele ältere Menschen halten Hunde, um einen Gefährten zu haben, wieder andere als Grundstückswächter oder auch als Spielgefährten für Kinder. So lange die Hundesteuer in die Gesamthaushalte der Kommunen einfließt und nach eigenem Gusto – auch für unsinnige Maßnahmen – ausgegeben wird, ist sie nichts weiter als eine fortdauernde Abzocke der Bürger. Zudem ist sie der Beweis dafür, dass eine einmal zweckgebundene Steuer nie wieder abgeschafft wird, was auch die unsinnige Sektsteuer beweist.“

 

 

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