Hilferuf der ostdeutschen Chemieindustrie: Milliardenverluste durch Merkels Energiepolitik!

Das letzte deutsche Kernkraftwerk soll 2022 abgeschaltet werden. Die Steuerzahler wird das Aus für die Kernkraft mehrere Milliarden Euro kosten, berichtet beispielsweise „FinanzScout24“, weil die Stromkonzerne Ansprüche auf Schadensersatz vor Gericht durchsetzen werden. In einer aktuellen Broschüre warnt nun auch der Verband der Chemischen Industrie Nordost vor den finanziellen Folgen für seine Mitglieder. Nach Berechnungen des Verbandes kosten die immer häufiger werdenden „An- und Abschaltungen von Kraftwerksleistungen“ und die daraus resultierenden „Stabilisierungsmaßnahmen“ 30 Milliarden Euro.

Dazu erklärt der umweltpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jörg Urban:

„Hilferufe, wie den aktuellen Politikerbrief des Verbandes Nordostchemie gibt es bereits mehrere. Die Politik der etablierten Parteien trägt dazu bei, dass sich Strom in Deutschland zum regelrechten Luxusgut entwickelt. Jedes Jahr steigen die Preise weiter. Deutschland schließt seine weltweit am sichersten arbeitenden Atomkraftwerke, um in der Folge teuren Atomstrom aus Tschechien, Frankreich oder künftig auch Polen einzukaufen, weil die zu gewährende Grundlast an Energie weder durch Wind- noch durch Sonnenergie gedeckt werden kann. Speichermöglichkeiten dafür fehlen und sind absehbar auch nicht zu erwarten. Morgen wird ein Urteil des Verfassungsgerichtes erwartet, das in der Folge Milliardenzahlungen an Entschädigungen für betroffene Energie-Konzerne wie Vattenfall, Eon und RWE nach sich ziehen kann. Es handelt sich dabei um Steuergelder!

Merkels postfaktische Energiepolitik scheint auf dem Prinzip Hoffnung aufgebaut. Das Faktische wurde nicht nur beim Thema Asyl, Einwanderung und Euro-Rettung gekappt, sondern ganz klar auch bei der Energiepolitik.“

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