Hat CDU-Kultusministerin Kurth über Jahre gelogen?

Kultusministerin Kurth besuchte zum gestrigen ersten Schultag eine Dresdner Schule und ließ sich in den Medien feiern. Gleichzeitig wurde bekannt, dass an vielen sächsischen Schulen, aufgrund des Lehrermangels, gleich am ersten Tag Unterricht ausfiel.

 

Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

 

„Seit vier Jahren wird CDU-Kultusministerin Kurth nicht müde, die angeblich umsichtige Bildungspolitik der Staatsregierung zu loben und ihr eine angemessene Personalpolitik zu attestieren. Nun stellt sich die Frage: Hat die Ministerin über Jahre gelogen? Seit langem leiden über 350.000 Schüler unter drastischem Unterrichtsausfall und der desaströsen Personalpolitik an Sachsens Schulen. Verantwortlich dafür ist die CDU. Die hektischen Versuche, die gröbsten Fehler nun auszumerzen und schnell neue Lehrer einzustellen, zeugen von diesem Versagen.

 

Es ist eine äußerst einfache Rechenaufgabe, aus den Geburtenzahlen den Lehrerbedarf zu ermitteln. Aber die Christdemokraten haben die Alarmsignale der Statistik ausgeblendet und die Bildung in Sachsen mit Ansage an die Wand gefahren. Jahrelang wurden Lehramtsstudenten an sächsischen Hochschulen für viel Geld ausgebildet, aber nicht eingestellt. Viele von ihnen wanderten in andere Bundesländer ab. Nun ist der Lehrermarkt leergefegt und das Kultusministerium muss zur Hälfte Neulehrer, ohne jegliche pädagogische Ausbildung, einstellen. Das ist wahrlich kein Grund zum Feiern - Ministerin Kurth!“

 

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