Guten Morgen Herr Rößler – CDU erwacht aus Asyl-Tiefschlaf

Matthias Rösler, Präsident des Sächsischen Landtages, sagte „MDR Info“: „Dass wir eine Begrenzung der Flüchtlingszahlen brauchen, das ist ja mit den Händen zu greifen. Dieses Land hält nicht jedes Jahr eine Million Flüchtlinge und mehr aus. Das würde die Stabilität Deutschlands – das da ja in Europa auch sehr allein dasteht – einfach nicht erlauben.“ Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

„Schön, dass die sächsische CDU offenbar langsam aus Ihrem asylpolitischen Tiefschlaf erwacht. Wenn der CDU-Landtagspräsident eine Obergrenze für die unkontrollierte Masseneinwanderung fordert, gibt es zumindest berechtigte Hoffnung dafür, dass auch die CDU diese größte Herausforderung seit Kriegsende nicht weiter verdrängen kann. Da wollen wir auch darüber hinwegsehen, dass die sächsische CDU die AfD für die gleiche Forderung vorher als Populisten und Fremdenfeinde beschimpft hat.

Mit einer Obergrenze ist es aber nicht getan, Herr Rößler. Wenn sie die Völkerwanderung wirklich stoppen wollen, müssen Sie die Grenzen kontrollieren und illegale Grenzübertritte verhindern oder zurückführen. Alles andere ist billige PR oder Opium für das Volk. Wir werden die CDU an Ihren Taten messen. Die Unterstützung der AfD-Fraktion ist ihr dabei gewiss.“

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