Grüne Verbotspartei: Bald auch Kaminholz verboten?

„Jetzt geht es ans Kaminholz“ titelte aktuell die FAZ. Grünen-Politiker Harald Ebner hatte gefordert, den Holzverbrauch für Kamine zu reduzieren. „Wir können nicht immer mehr Holz aus dem Wald holen und lediglich im Kamin verfeuern“, so Ebner. Aus Holz sollten möglichst langlebige Produkte entstehen.

Jörg Urban, AfD-Fraktionsvorsitzender, erklärt:

„Die grüne Verbotspartei macht ihrem Namen wieder einmal alle Ehre. Dass es mittlerweile fast 12 Millionen Kamine und Öfen gibt und die Grünen diesen Trend vor Jahren als besonders ökologische Heizmethode mit propagiert hatten, scheint mittlerweile vergessen. Die Bürger auf dem flachen Land, die oft eigenes Land und Wald besitzen, sind den städtischen Öko-Populisten offensichtlich egal.

Sinnfrei ist die Forderung auch aus einem anderen Grund: Egal ob der Baum irgendwann abstirbt und verrottet oder als Kaminholz verbrannt wird – es wird die gleiche Menge CO2 emittiert, die der Baum während seiner Wachstumsphase aufgenommen hat. Aber auch das wird die CDU wahrscheinlich nicht davon abhalten, auf den Vorstoß ihres Lieblings-Koalitionspartners aufzuspringen.“

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