Gedenkveranstaltung: Scheinheilige Gründe für AfD-Ausladung

Gedenkveranstaltung: Scheinheilige Gründe für AfD-Ausladung

Wie die Welt berichtet, wurde die AfD vom Holocaust-Gedenktag im ehemaligen KZ Buchenwald ausgeladen. Die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora behauptet auf ihrer Internetseite, „das gesellschaftliche Ideal der AfD ist nicht die pluralistische demokratische Gesellschaft, sondern völkische Homogenität.“

Jörg Urban, AfD-Fraktionsvorsitzender, kommentiert:

„Dass Juden wieder in Deutschland in Angst leben, dass es brennende Israel-Flaggen in Berlin gibt, das die Anzahl an antisemitische Straftaten zunehmen, das alles ist eine erschreckende Veränderung, die wir als AfD verurteilen und Maßnahmen dagegen fordern. Im Januar 2018 stimmte die AfD im Bundestag dem Antrag „Antisemitismus entschlossen bekämpfen“ ausdrücklich zu. Wir thematisieren seit Jahren den wachsenden Antisemitismus und benennen als einzige Partei klar die Ursachen.

Wer glaubt, dass die AfD vom Gedenktag für die Opfer des Holocaust ausgeschlossen werden muss, trägt zur weiteren gesellschaftlichen Spaltung bei.
Man will an die Grausamkeiten der NS-Zeit erinnern, nimmt aber die immer mehr um sich greifende soziale Ausgrenzung und Stigmatisierung von Menschen allein aufgrund ihrer politischen Einstellung nicht zur Kenntnis. Das ist Hetze und entbehrt jeder Grundlage. Die Hetzer nutzen heute eine vom Steuerzahler finanzierte öffentliche Einrichtung, um die Opposition zu bekämpfen. Auch Millionen AfD-Wähler zahlen Steuern und finanzieren diese Gedenkstätte!

Die AfD-Fraktion wird sich auch weiterhin nicht das Recht nehmen lassen, an Holocaust-Gedenkveranstaltungen teilzunehmen, auch wenn Ultramoralisten mit Mittel kämpfen, die sie angeblich bekämpfen wollen.“

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