Freistaat sucht Gastfamilien für „UMA“ – Gutmenschen, wo seid Ihr?

Sachsens Großstädte suchen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nach Paten- und Gastfamilien, berichtet u.a. die „LVZ“. Deren Anteil bei der Unterbringung sei äußerst gering. Potenzielle Pflegeeltern hielten sich zurück. Es sei keine einfache Aufgabe, meist 14- bis 17-Jährigen mit einer durch Flucht und Trennung belasteten Lebenssituation, einem anderen kulturellen Hintergrund und geringen Deutschkenntnissen in eine Pflegefamilie zu integrieren. 2016 waren es insgesamt 2340.

Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer und Sachsens Generalsekretär, Uwe Wurlitzer:

„Diese neue Debatte beweist die Bigotterie der beifallklatschenden Zuwanderungebejubeler des öffentlichen Lebens. Es hat sich jedenfalls bisher nicht herumgesprochen, dass die grünen und linken Polit-Salbaderer, wie Nagel, Kasek, Lippmann und Böhme so genannte Flüchtlingskinder bei sich zu Hause untergebracht haben, obwohl sie andere Bürger ständig und öffentlich zu belehren suchen, dass die verfehlte Asylpolitik der Bundes- und Landesregierung kritiklos hinzunehmen und zu unterstützen ist – man andernfalls mit der Nazikeule touchiert wird.

Es ist auch nicht bekannt, dass Zeigefinger-Trubadore und –Poeten, wie Prinzen-Trompete Krumbiegel oder Stumph, der es sich nicht nehmen ließ, zu dieser Debatte ebenfalls seinen Gutmenschen-Senf auf den Tellerrand zu geben, mit ähnlich gutem Beispiel voranzugehen. Wer andere belehrt, muss Vorbild sein. Sonst wird der Oberlehrer flugs zur unglaubwürdigen Witzfigur.“

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