Frauke Petry: Sachsens kleinteilige Wirtschaft muss wachsen!

„Der Aufholprozess der sächsischen Wirtschaft ist ins Stocken geraten, da sächsische Unternehmen auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung viel zu kleinteilig aufgestellt sind“, kritisiert die AfD-Fraktionsvorsitzende, Dr. Frauke Petry, die sächsische Staatsregierung. „Sachsen ist auch deshalb immer noch abhängig von finanziellen Transferleistungen westdeutscher Bundesländer.“

Petry: „Sachsen war vor dem Krieg eines der wirtschaftlich stärksten Bundesländer in Deutschland und profitiert heute noch von einer starken industriellen Basis und innovativen Forschungslandschaft. Für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Sachsens muss vor allem das Wachstum kleiner und mittelständischer Unternehmen gestärkt werden. Dafür müssen gemeinsame Verbünde für Forschung, für Wissenstransfer aus den Hochschulen und für Hilfen im Exportgeschäft sowie der Erschließung neuer Märkte geschaffen oder bestehende unterstützt werden.

Die Investitions- und Technologieförderung des Freistaates muss sich dabei stärker auf das Größenwachstum dieser mittelständischen Unternehmen fokussieren. Größere Unternehmen tragen deutlich mehr zur Wertschöpfung in Sachsen bei. Deshalb muss sich die Staatsregierung auch effektiver darum bemühen, dass sich in Sachsen nicht nur verlängerte Werkbänke, sondern vermehrt Firmenzentralen ansiedeln.“

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