Frauke Petry: Linke stramm auf AfD-Kurs? Wagenknecht macht Merkel für Anschlagsopfer mitverantwortlich

„Grenzöffnung und Sparkurs bei der Polizei – die Linksfraktionschefin kritisiert die Kanzlerin wegen der Flüchtlingskrise. Ähnlich argumentierten bereits AfD-Politiker“, titelt beispielsweise aktuell „Die Zeit“. So sagte Wagenknecht im „Stern“: „Es gibt eine Mitverantwortung. Neben der unkontrollierten Grenzöffnung ist da die kaputtgesparte Polizei, die weder personell noch technisch so ausgestattet ist, wie es der Gefahrenlage angemessen ist.“

Dazu erklärt die AfD-Fraktions- und Bundesvorsitzende, Frauke Petry:

„Willkommen im Klub der logischen Erkenntnis, Frau Wagenknecht! Seit ihrem Bestehen kritisiert die AfD die explosiv herbeigeführte Auflösung der nationalstaatlichen Rechte und Pflichten Deutschlands, zu denen zwingend auch die Kontrollen an der deutschen Grenze gehören. Die Regierungsparteien und die nicht als Opposition agierenden Grünen und Linken tun zudem alles dafür, Politik im Interesse der deutschen Bürger abzuschaffen, aufzulösen, ja regelrecht zu bekämpfen. Dazu gehört auch die Diffamierung und das Kaputtsparen der Polizei.

Wenn Wagenknecht nun beklagt, dass Merkels Politik die AfD groß gemacht hat, muss man ihr Recht geben. Die AfD steht als einzige ernstzunehmende, deutsche Partei für eine komplett andere Politik, die diese unhaltbaren Zustände in Deutschland rückabwickeln will und wird. Die Chefin der Linksfraktion hat nun offenbar erkannt, worin die Ursachen für Terror, Willkür und sexuelle Gewalt, die unser Heimatland seit über einem Jahr überrollen, liegen. Jedoch fehlt ihr nach wie vor die Erkenntnis, die richtigen Schlussforderungen daraus zu ziehen. Jedenfalls dürfte sie sich mit ihrer neuerlichen Aussage weiter von der Basis ihrer Partei entfernt haben, die ideologisch und politisch genau das Gegenteil verkörpert, was Wagenknecht nun zu Recht erneut kritisiert.“   

 

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