Frauke Petry: Hass-Prediger gehören nicht zu Deutschland

Zur frauenfeindlichen Hetz-Predigt in der Al-Nur-Moschee in Berlin Neukölln erklärt AfD-Sprecherin und Sachsens Fraktionsvorsitzende, Dr. Frauke Petry: "Es ist der inkonsequenten Politik etablierter Parteien gegenüber dem politischen Islam geschuldet, dass Salafisten und Islamisten in Deutschland inzwischen agieren können wie in muslimisch geprägten Ländern. Aus falsch verstandener Toleranz wird geduldet, dass Frauen in Deutschland als Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Wenn Politiker, beispielsweise der Grünen, das Binnen-I der Gleichberechtigung wegen einfordern, gleichzeitig aber kritiklos schweigen, wenn Frauen nur durch Hinter- oder Nebenräume in Moscheen gelangen dürfen, in denen sie dann solche Predigen hören müssen, ist das janusköpfige Politik. Im deutschen Grundgesetz ist die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau gesetzlich festgeschrieben. Dieses muss auch für hier lebende Muslime gelten und ist mit dem Verweis auf Ausübung der Religionsfreiheit nicht begründbar." Der aus Ägypten stammende Prediger Sheik Abdel Moez al-Eila hatte in der Berliner Moschee eingefordert, dass Frauen gegenüber ihren Männern jederzeit sexuell zur Verfügung stehen müssen und in Abwesenheit des Mannes niemanden ins Haus lassen dürfen. Außerdem dürften Frauen ohne Einwilligung des Mannes keiner beruflichen Tätigkeit nachgehen.

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