Frankreich brennt - Deutschlands „Lückenpresse“ ignoriert par excellence

In Frankreich kommt es in immer mehr Städten zu massiven Unruhen, die in weiten Teilen bürgerkriegsähnlichen Charakter haben. Vor allem in den „Banlieues“, den von mehrheitlich Nordafrikanern bewohnten Vorstädten, kommt es regelmäßig zu brutalen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Inzwischen werden Krawalle auch in der Pariser Innenstadt erwartet – auf dem Champs Élysées, der Prachtstraße der Hauptstadt, sind unzählige Schützenpanzer aufgezogen.

Dazu erklärt die medienpolitische Sprechern der sächsischen AfD-Fraktion, Kirsten Muster:

„Ich musste bei ‚Google News‘ fünf Seiten vorblättern, um die erste und einzige Meldung über die Krawalle zu finden. In den Hauptnachrichten unserer wichtigsten Radio- und Fernsehsender erscheinen die Zustände in unserem Nachbarland allenfalls am Rande. Berichterstattung über die Einführung einer neuen Spielekonsole, psychologische Gutachten über den Händedruck des US-Präsidenten oder die Vor- Wahlkampftour von Martin Schulz nehmen mehr Platz ein, als die Nachricht über einen de facto Bürgerkrieg im Nachbarland.

Warum hat unsere Presse zum wiederholten Male nicht über die Gewalteskalation und Angriffe gegen Polizisten berichtet? Wir brauchen guten Journalismus und weniger Lückenpresse!“

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