Forscher will ostdeutsche Dörfer sterben lassen – nicht mit uns!

Das Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung aus Halle ist der Meinung, der ländliche Raum in Ostdeutschland sollte nicht mehr gefördert werden, weil sich das nicht lohnen würde. Man sollte diese Gemeinden sterben lassen, „wir hätten dann mehr Naturschutzgebiete“, zitiert die WELT. Das Ziel gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen, sei schlicht „unrealistisch und falsch“.

Mario Beger, wirtschaftspolitischer Sprecher, erklärt:

„Einen solchen unsozialen und wirtschaftlichen Unsinn habe ich lange nicht mehr gehört. Wir können nicht unsere Dörfer und Kleinstädte sterben lassen, nur weil dort wegen der aktuellen Fehlpolitik weniger Kinder geboren werden und die auch noch häufig abwandern.
Zumal neue Jobs auf dem Land auch durch die Digitalisierung entstehen, wenn die Staatsregierung endlich den Breitbandausbau vorantreiben würde. Dann kann auch entspannt im Fachwerkhaus in der Oberlausitz am Laptop gearbeitet werden, ohne Stau, Lärm und überteuerte Mieten.

Man könnte fast vermuten, die CDU hat ein Gefälligkeitsgutachten in Auftrag gegeben, um im Nachhinein ihre jahrelange Leuchtturmpolitik zu legitimieren, die besonders die Ballungsräume förderte.

Die AfD will weg von dieser falschen CDU-Politik und den ländlichen Raum umfassend mit einem Sonderfond über 250 Millionen Euro (6/11443) stärken. Darüber soll der Ausbau von ÖPNV, medizinischen Einrichtungen, Straßen, Breitband und Kultur finanziert werden. Weiterhin will die AfD Familien und Kinder fördern. Das Geld der Steuerzahler muss für die eigenen Bürger ausgegeben werden, statt billige Arbeitskräfte aus fernen Kulturen zu importieren.“

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