Fehlende Lehrlinge: Akademisierungswahn stoppen

In Sachsen sind zum Ausbildungsstart noch viele Lehrstellen unbesetzt. 2400 junge Menschen fehlen, um alle Lehrstellen zu besetzen, berichtet die Freie Presse.
 
Dr. Rolf Weigand, hochschulpolitischer Sprecher, kommentiert:
 
„Wenn Unternehmer das geringe Bildungsniveau unserer Schüler kritisieren, dann muss die CDU geführte Staatsregierung die Verantwortung übernehmen. Wer die sogenannte politische Bildung stärkt, aber Grundlagenfächer wie Mathematik oder Englisch im Stundenplan reduziert, muss sich nicht wundern, wenn die Allgemeinbildung sinkt. Wir brauchen in Sachsen gut ausgebildete Handwerker und Facharbeiter. Wer die Befähigung für das Studium hat, soll sich gern diesem widmen. Jedoch müssen wir den jahrelangen Akademisierungswahn endlich stoppen. Wir brauchen nicht Tausende Soziologen, Genderforscher und Sprachwissenschaftler, deren Ausbildung Millionen Euro Steuergeld verschlingt, für die es aber auf dem Arbeitsmarkt keine Nachfrage gibt.
 
Wir müssen die Handwerks- und Industrieberufe wieder attraktiver präsentieren und junge Menschen für diese Berufe begeistern. Die AfD hat sich übrigens als einzige Fraktion nicht nur für den Erhalt der verbindlichen Bildungsempfehlung eingesetzt, sondern auch für eine Erhöhung der Anforderungen. Daher ist AfD-Forderung, die Studienzulassung auf einen Abiturnotendurchschnitt von 1,5 zu beschränken, absolut richtig.“

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