FDP-Lindner ist kein Held, sondern Opportunist!

Nach dem Austritt aus den so genannten „Jamaika-Verhandlungen“ wird FDP-Chef-Lindner auch von einigen AfD-Mitgliedern bescheinigt „Rückgrat“ bewiesen zu haben.

Dazu erklärt der AfD-Fraktionsvorsitzende im Sächsischen Landtag, Jörg Urban:

„Die FDP hatte zum Zeitpunkt ihres Verhandlungs-Abbruchs nach acht sinnlosen, vergeudeten Wochen bereits das Konto ihrer Wahlkampf-Versprechen leergeräumt. Sie war bereit den ‚Euro-Rettungsschirm‘ zu akzeptieren, der vorher abgelehnte Familiennachzug sollte nun ebenfalls stattfinden und das Maas-Zensurgesetz war mit einem Mal kein Thema mehr. Auch eine große Steuerreform war verschwunden und die Zuwanderungsbegrenzung ebenfalls gekippt. Ganz zu schweigen vom Untersuchungsausschuss gegen Merkel. Dieses Thema löste sich auf wie Morgennebel im Elbtal.

Kurzum: Für mich gibt es für das Verhalten von Lindner zwei Erklärungen: Entweder hat ihm die entsetzte Basis dermaßen zugesetzt, dass er von seinem Plan abwich, so viel Ministerposten wie möglich zu besetzen und kapitulierte aus Angst vor den eigenen Mitgliedern – oder er vollendete einen bereits vorher festgelegten Plan des kalkulierten Scheiterns, um nun als Held gefeiert zu werden. Lindner ist aber kein Held, sondern offensichtlich ein berechnender Polit-Opportunist aus der Gattung der chamälonartigen mit festem Ziel der Leitstrukturoptimierung des eigenen Ichs.“

 

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