Es darf keine Bürger zweiter Klasse geben!

Es darf keine Bürger zweiter Klasse geben!

Das Ifo-Institut sieht die Unzufriedenheit 30 Jahre nach dem Mauerfall nicht durch Fakten gedeckt. Die realen verfügbaren Einkommen in Ostdeutschland lägen bei rund 92 Prozent des westdeutschen Niveaus, erklärte der stellvertretende Leiter der Ifo-Niederlassung Dresden, Joachim Ragnitz: „Offensichtlich machten sich viele Menschen in Ostdeutschland falsche Vorstellungen über das Wohlstandsniveau im Westen.“

Dazu erklärt der AfD-Landtagsabgeordnete, André Wendt:

„Diese Aussage kann ich nicht ganz teilen. Nehmen wir allein das Beispiel Pflegeberufe. Monatliche Gehaltsunterschiede zwischen Ost und West von bis zu 1.000 Euro sind keine Seltenheit.

Selbstverständlich hat sich das Gehalt in den sächsischen Großstädten positiv entwickelt. Anders sieht es dagegen im ländlichen Raum aus. Noch immer wandern junge Leute in Scharen ab, weil es keine Arbeit und somit keine Zukunftsaussichten gibt. Viele Bürger im Erzgebirge, Vogtland oder in der Lausitz, die geblieben sind, arbeiten teilweise für Dumpinglöhne.

Die AfD-Fraktion wird sich deshalb auch in der neuen Legislatur im Sächsischen Landtag für die Förderung des ländlichen Raumes und somit auch für bessere Bezahlung der sächsischen Bürger einsetzen. Es darf keine Bürger zweiter Klasse geben.“

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