Erneut ganzer Ort in Sachsen verunglimpft – Medienschelte endlich beenden!

„Der Bus, der Mob und das Dorf - Letzte Ausfahrt Clausnitz“ war der Titel einer ARD-Reportage aus dem sächsischen Ort, wo es lautstarke Proteste gegen die geplante Zwangsansiedelung von Asylbewerbern gab.

Dazu erklärt die medienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Kirsten Muster:

„Dieser Beitrag ist ein weiteres Puzzleteilchen in dem Gesamtbild, Sachsen als einen Hort rechtsradikaler Umtriebe und Gewalttäter darzustellen. Er schließt sich nahtlos an die Medienschelte gegenüber ganzer Ortschaften und Landstriche an, wie in den vorangegangenen Monaten und Jahren immer wieder geschehen. Ob Sebnitz, Mittweida, Mügeln, Heidenau, Freital oder auch Bautzen: Immer wurde mehr oder weniger versucht, die umstrittenen Ereignisse in ein Raster zu pressen, dass Übergriffe oder verbale Attacken gegen Asylbewerber und Politiker ohne das wegschauende Bürgertum nicht möglich wären.

Gerade im Fall Bautzen, wo bis heute mitnichten bewiesen ist, dass das für Asylbewerber vorgesehene Hotel ‚Husarenhof‘ von Rechtsradikalen entzündet wurde, wäre es angebracht, sich auch einmal bei den verunglimpften Bürgern für die latenten Unterstellungen zu entschuldigen. Getreu dem rechtsstaatlichen Motto: Schuld ist immer individuell und niemals kollektiv! Übrigens haben sich viele Medien im Fall Sebnitz entschuldigt, nachdem zunächst voreilig Neonazis die Schuld am Ertrinken eines Kindes zugeschrieben worden war.“

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