Erdogans neuer Gottesstaat hat in der EU nichts zu suchen!

Zu den in der Türkei stattfindenden Massenverhaftungen, -entlassungen und zur geplanten Wiedereinführung der Todesstrafe, erklärt der europapolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Andrè Barth:

„Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist“, meinte einst Goethe. Dieser Aphorismus trifft heute vollumfänglich auch auf Kanzlerin Merkel und die gesamte EU-Führung zu, die es nicht zuwege brachten, Polit-Despoten Erdogan bei der Rückabwicklung der Türkei vom laizistischen Land in einen muslimischen Gottesstaat wenigstens rhetorisch deutlich in die Schranken zu weisen. Erdogans Terror gegen die eigene, kurdische Bevölkerung wird ebenfalls nur verdruckst bis überhaupt nicht an den Pranger gestellt. Merkel und die Eurokraten müssen sich den Vorwurf janusköpfigen Handelns gefallen lassen. Einerseits wurden und werden politische Entwicklungen in Russland, Polen und Ungarn öffentlich gegeißelt und Sanktionen angedroht oder - wie im Fall Russlands - sogar verhängt und verlängert, andererseits lassen sich dieselben Politiker von Erdogan an der Nase durch die Polit-Manege führen. Eine Erdogan-Türkei hat in einem Europa der Vaterländer auf jeden Fall nichts zu suchen!“

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