Energiewende nimmt immer absurdere Züge an

Die Energiekonzerne Vattenfall und Mibrag haben sich mit Bundeswirtschaftsminister Gabriel geeinigt, drei Blöcke in Braunkohle-Kraftwerken mit insgesamt 1200 Megawatt in Mitteldeutschland stillzulegen, um die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen. Dafür kassieren die Konzerne Ausfallgelder, die auf die Stromkosten der Bürger umgelegt werden.

Eine kleine Anfrage der AfD-Fraktion ergab außerdem, dass Windkraftanlagen in Sachsen grundsätzlich in Waldgebieten gebaut werden dürfen. Dazu erklärt der umweltpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jörg Urban:

 

„Der deutsche Alleingang in der Klimapolitik nimmt immer absurdere Züge an. Frau Merkel will das Weltklima von Deutschland aus retten und den heimischen Kohlendioxidausstoß um 40 Prozent bis 2020 senken. Damit diese Klimaziele eingehalten werden, die den weltweiten Kohlendioxidausstoß bestenfalls um 0,2 Prozent verringern, müssen jetzt sogar Braunkohle-Kraftwerke abgeschaltet und Arbeitskräfte in einer strukturschwachen Region entlassen werden. Den Energiekonzernen wird die Abschaltung alter Kraftwerke mit einer üppigen Prämie versüßt, die natürlich der Stromkunde berappen muss. Strom wird so immer unbezahlbarer für Wirtschaft und Bevölkerung.

 

Die Landesregierung beteiligt sich ebenfalls an Merkels unausgereifter Energiewende. So hat die SPD im Koalitionsvertrag durchgesetzt, dass mehr Windkraftanlagen in Sachsen entstehen sollen. Dafür will die Landesregierung auch vor Waldgebieten nicht haltmachen, obwohl es jetzt schon zu viel Windenergie gibt, die nicht gespeichert werden kann, obwohl jetzt schon die Verbraucher für abgeschaltete Windkraftanlagen zahlen und unsere europäischen Nachbarn deutschen Überschussstrom abblocken.“

 

 

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