Endlich neue Technik und Ausrüstung statt Haute Couture – Und finanzielle Aufwandsentschädigung fürs Ehrenamt

Wie der MDR berichtet, plant der Freistaat für die rund 40.000 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren den Kauf neuer Ausgehuniformen. Bei einem Stückpreis von 120 Euro belaufen sich die Gesamtkosten auf 4,8 Millionen Euro. Hingegen sind viele Feuerwehren, gerade im ländlichen Raum, teilweise noch mit DDR-Technik unterwegs und leiden an Personalmangel.

Dazu erklärt der sicherheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Carsten Hütter:

„Die Freiwilligen Feuerwehren unseres Freistaates sind wichtige Stützen der Gesellschaft. Ohne sie wäre Brandschutz in vielen Gemeinden nicht mehr machbar, in kleinen Dörfern sind gemeinschaftliche Zusammenkünfte nur noch möglich, weil die Kameraden des Ortes mit Veranstaltungen dafür sorgen. Für ihr Ehrenamt bekommen sie keinerlei finanziellen Bonus, die Technik ist vielfach von vorvorgestern. Das alles macht den Dienst zunehmend unattraktiv. Aber alles, was der Staatsregierung dazu einfällt, ist die Einführung neuer Ausgehuniformen. Teurer Stoff, der höchstens zehnmal im Jahr getragen wird.

Die fünf Millionen Euro, die jetzt in neue ‚Haute Couture‘ fließen, wären an anderer Stelle sinnvoller und wichtiger angelegt. Die AfD-Fraktion fordert zudem eine finanzielle Aufwandsentschädigung für die Kameraden und endlich eine Modernisierung der angestaubten Technik – nur so werden Anreize für junge Leute geschaffen, sich in den Freiwilligen Feuerwehren zu engagieren.“

Archiv

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung