Elektro-Auto aus Sachsen ist teuer und vernichtet Arbeitsplätze

Heute startet die Produktion des neuen VW-Elektro-Autos ID.3 in Zwickau. Die Basisversion soll knapp 30.000 Euro kosten. Durch das Elektro-Auto fallen im Chemnitzer Raum ca. 5.500 Jobs weg, berichtet die „Freie Presse“.
Zudem hat die CDU-Regierung verkündet, mehr als drei Milliarden Euro Steuergeld in den Neubau von Ladestationen zu stecken.

Thomas Thumm, Mitglied im AfD-Fraktionsvorstand, erklärt:

„Die von der CDU forcierte ‚Mobilitätswende‘ ist schädlich für den Geldbeutel der Bürger und für die Wirtschaft. Normal- und Geringverdiener können sich bald kein eigenes Auto mehr leisten. Dazu kommen die vielen Milliarden Steuergelder, die nun in der Rente, Pflege oder im Straßenbau fehlen.

Die Vernichtung von 5.500 Jobs in der Zulieferindustrie dürfte zudem viel zu optimistisch sein. Eine Studie der Uni Duisburg geht von deutschlandweit 120.000 Jobs aus. Zusätzlich häufen sich die Berichte, dass VW seinen Mitarbeitern in Zwickau zwar nicht kündigt, sie aber gezwungen werden ihre Familien zu verlassen, um nun z.B. in Wolfsburg zu arbeiten.

Die AfD lehnt die erzwungene, planwirtschaftlich organisierte Mobilitätswende der CDU ab. Die Suche nach der Mobilität der Zukunft muss technologieoffen erfolgen und gefördert werden. Am Ende muss der Markt und der Kunde entscheiden, ob z.B. Wasserstoff-Antrieb effektiver und preiswerter ist und nicht so viele Jobs vernichtet wie das Batterie-Auto. Wir sehen es auch bei den Strompreisen – den teuersten in Europa - dass planwirtschaftliche Eingriffe der Regierung in Marktmechanismen negative Folgen für die Bürger haben.“

 

 

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