Drängende Nahverkehrsprobleme wichtiger als Neugier nach Fußverkehr

Zur Großen Anfrage der Fraktion GRÜNE, „Fußverkehr in Sachsen“, erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der sächsischen AfD-Fraktion, Silke Grimm:

„Bevor die Grünen sich zum Thema Fußverkehr mit 160 Fragen Gedanken machen, sollten wichtigere Themen angepackt werden: Der überfüllte Nahverkehr in den Ballungsräumen und die dürftigen Verbindungen im ländlichen Raum. Dort hat ihr Fußverkehr – unfreiwillig - enorme Bedeutung. Wenn im Dorf kein Bus kommt, müssen Wege zwangsläufig mit den eigenen Füßen erledigt werden.

Ich kann verstehen, dass die Grünen sich über die Verkehrssicherheit im Fußverkehr Gedanken machen. Die große Aufgabe ist allerdings, Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss in Einklang zu bringen. Hierzu gehört sicherlich nicht, Autofahrer auf Hauptstraßen mit Tempo 30 auszubremsen oder - noch ‚toller‘ - in ganzen Abschnitten, als Begegnungszonen deklariert, gleich Tempo-20-Zonen einzuführen, wie das regelmäßig aus dieser Partei gefordert wird.

Leider entsteht der Eindruck, dass die Grünen den Fußverkehr nicht nur sicherer, sondern gegenüber dem Autoverkehr auch schneller machen wollen. Wir warten nur noch auf den ersten Vorschlag der Grünen, der da heißen mag: Tempolimit 4 auf der A4!

Frei nach dem Motto: Überholen ohne einzuholen!“

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