Doppelbelastung bei Rentnern beenden - AfD unterstützt Demonstranten

Am Samstag werden derzeitige und künftige Rentner, die mit einer Betriebsrente oder Direktversicherung fürs Alter vorgesorgt haben deutschlandweit auf die Straße gehen, um gegen die sogenannte Doppelverbeitragung zu demonstrieren. Die Auftaktveranstaltung fand heute in Dresden statt. Etwa 20 Millionen Menschen haben in Deutschland eine betriebliche Altersvorsorge, berichtet MDR aktuell.

André Wendt, AfD-Abgeordneter und langjähriger Vorsitzender des Sozialausschusses, erklärt:

„Die sogenannte Doppelverbeitragung muss endlich abgeschafft werden. Früher wurde für die Krankenversicherung nur der Arbeitnehmeranteil von der betrieblichen Altersvorsorge abgezogen, 2004 schlug die rot-grüne Bundesregierung den Arbeitgeberanteil zusätzlich oben drauf. Wenn man die Beiträge für die Pflegeversicherung hinzurechnet, wird etwa ein Fünftel von der Betriebsrente abgezogen, wenn diese über 155 Euro monatlich liegt.

In Zeiten zunehmender Altersarmut ist es zwingend notwendig, diese sogenannte Doppelverbeitragung abzuschaffen. Zudem sinkt der Anreiz, in eine betriebliche Altersvorsorge zu investieren. Wer fürs Alter privat vorsorgt, wohl wissend, dass die gesetzliche Rente nicht für ein auskömmliches Leben reicht, darf nicht noch zusätzlich belastet werden. Es muss endlich eine Entscheidung zum Wohle unserer Rentner herbeigeführt werden. Die AfD-Fraktion unterstützt deshalb den Protest auf der Straße und wird sich parlamentarisch für die Beendigung der Doppelverbeitragung einsetzen.“

 

 

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