Deutsche Schulabgänger für die Ausbildung fit machen, statt Asylbewerber ohne Bleibeperspektive

Laut „Freie Presse“ bricht derzeit jeder vierte Jugendliche seine Lehrausbildung ab. Viele der Abbrecher seien motiviert, hätten aber die Anforderungen nicht geschafft. Dazu erklärt die AfD-Landtagsabgeordnete und Mitglied im Schulausschuss, Andrea Kersten:

„Bereits seit Jahren gibt es in Sachsen eine konstant hohe Zahl von Lehrlingen, die ihre Ausbildung abbrechen. Immer wieder berichten Unternehmer, dass sie ihren Lehrlingen Zusatzunterricht in Deutsch und Mathe aus der eigenen Tasche bezahlen müssen, um diese Jugendlichen auf Ausbildungsniveau zu bringen. Nun behaupten die Politiker der Konsensparteien seit einem Jahr, dank der vielen Asylbewerber sei das Facharbeiterproblem endlich gelöst.

Dass allerdings die Wirtschaft diesen Träumereien nicht mehr anhängt, ist kein Geheimnis mehr. Vertreter von IHK und HWK benennen realistisch, dass die Asylbewerber von heute allenfalls ‚die Lehrlinge von übermorgen‘ sind, weil sich die Bildungsabschlüsse von Flüchtlingen oft sehr stark von deutschen Abschlüssen unterscheiden. Wenn überhaupt Abschlüsse vorhanden sind. Nach aktuellen Angaben (Stand Februar 2016) der Arbeitsagentur haben 86% der als arbeitslos registrierten Flüchtlinge keinen formalen Berufsabschluss.

Zuerst muss in das sächsische Bildungswesen investiert werden, damit deutsche Jugendliche, denen der Schulabschluss Schwierigkeiten bereitet, für die Arbeitswelt fit gemacht werden. Zumal Kriegsflüchtlinge Deutschland wieder verlassen müssen, wenn der Krieg in ihrer Heimat vorbei ist. Dies stellte zuletzt auch Kanzlerin Merkel fest, die mit ihrer Jeder-darf-rein-Politik Europa erst in seine tiefe Krise gestürzt hatte.“

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