Deutsche Krankenkassen zahlen für im Ausland lebende Ausländer

Seit 1964 gibt es mit der Türkei ein Sozialversicherungsabkommen, nachdem bei allen in Deutschland lebenden Türken automatisch Kinder und Eltern mit krankenversichert sind, auch wenn diese in der Türkei leben. Diesem Abkommen traten 1968 auch Bosnien, Herzegowina, Serbien und Montenegro bei. Die umfangreichen Sozialleistungen wurden eingeführt, um in den 60er Jahren Arbeitskräfte nach Deutschland zu locken. Seitdem gelten sie stillschweigend weiter. Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, André Wendt:

 

„In Zeiten, in denen regelmäßig die Krankenkassenbeiträge erhöht werden und immer mehr Leistungen aus der eigenen Tasche zusätzlich bezahlt werden müssen, ist die Weiterführung dieses Abkommens ein Skandal. Nicht nur, dass Türken und Serben ambulante und stationäre medizinische Versorgung bezahlt bekommen, die nie einen Fuß auf deutschen Boden gesetzt und keinerlei Leistungen für die deutsche Gesellschaft erbracht haben.

 

Fragwürdig ist vor allem die Ungleichbehandlung von Deutschen und Türken. Für Deutsche ist es nicht möglich die eigenen Eltern mitzuversichern, in der Türkei gehören die Eltern aber mit zur Familie und sind demnach mitversichert. Auch ist die Anzahl der Kinder in türkischen Familien deutlich höher als in deutschen. Selbst ein 400 Euro Job in Deutschland reicht aus, damit die Verwandten in der Türkei oder im Balkan mit versorgt werden können.

Die AfD wird diese Ungleichbehandlung nicht länger hinnehmen und sich für die Kündigung dieses Vertrages einsetzen.“

 

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