Deutsche Asylpolitik befördert Brexit

Laut Medienberichten haben sich britische Politiker eine deutsche Einmischung in die Brexit-Debatte verbeten. Dazu erklärt der europapolitische Sprecher der AfD-Fraktion, André Barth:

„Die Briten sind ein stolzes Volk, welches gegen die Aushöhlung der eigenen Identität und Souveränität durch die EU kämpft. Die wichtigsten Entscheidungen über die Zukunft ihres Landes wollen sie nicht an eine undemokratische und aufgeblähte Brüsseler Verwaltung abgeben. Und die dringendsten Probleme liegen in den nächsten Jahren auf dem Gebiet der gemeinsamen Asyl- und Migrationspolitik.

Hier hat Bundeskanzlerin Merkel, durch ihre nicht abgestimmten Einzelgänge, viel Vertrauen in ein gemeinsames Europa verspielt. Durch die deutsche Grenzöffnung für alle Migrationswilligen dieser Welt ist auch Großbritannien von der ausgelösten Völkerwanderung betroffen. Wer einen deutschen Pass erhalten hat, kann nun auch ins vereinigte Königreich weiterziehen. Das Fass zum Überlaufen brachte dann die deutsche Forderung, dass die von Deutschland angelockten Migranten nun per Quote auf alle EU-Länder verteilt werden müssen. Seitdem befeuert die deutsche Asylpolitik den Brexit und Deutschland steht vor den selbstverursachten Scherben seiner Europapolitik.“

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