CSU-Seehofer: größere Asylwelle als vor vier Jahren

CSU-Innenminister Seehofer befürchtet eine neue Asylwelle „sogar noch größer als vor vier Jahren“ und will bei der Kontrolle der EU-Außengrenzen helfen. Das berichtet die BILD am Sonntag. In Griechenland kommen wieder Zehntausende Asylbewerber an, so viele wie seit 2016 nicht mehr.

Jörg Urban, AfD-Fraktionsvorsitzender, erklärt:

„Innenminister Seehofer hat wohl komplett die Orientierung verloren. Seine Forderungen sind mehr als schizophren und widersprechen sich eklatant.

Zum einen will er jeden vierten illegalen Einwanderer nach Deutschland holen, der es bis zur europäischen Küste geschafft hat. Das wird die illegale Migration und das Geschäft der Schlepper massiv anheizen und es werden sich wieder deutlich mehr Glücksritter auf den Weg über das Mittelmeer machen. Zumal die Prüfung der Asylberechtigung erst in Deutschland erfolgen soll und hierzulande bekanntlich so gut wie niemand mehr abgeschoben wird.

Zum anderen will Seehofer nach vier Jahren Asyl-Dauerkrise nun angeblich die EU-Außengrenze besser schützen. Das wirkt mehr als unglaubwürdig - es hätte längst passieren müssen. Als einzige Partei hat die AfD die aktuelle Entwicklung seit Jahren vorhergesehen und die Einführung des australischen Modells gefordert. Dort müssen alle Asylbewerber ihren Asylantrag in Unterkünften außerhalb des Landes stellen. Ergebnis: Illegale Einwanderung findet kaum noch statt.

Die CSU als angeblich konservativer Flügel der Unionsparteien hat einmal mehr gezeigt wo sie wirklich steht - genauso weit links wie die Merkel-CDU.“

 

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