Chefredakteur will Terroristen töten – Wie war das nochmal mit dem angeblichen Schießbefehl, liebe Journalisten?

Der Online-Chef der BILD-Zeitung, Reichelt, forderte jetzt per Twitter: „Der beste Schutz vor Terrorismus ist immer noch möglichst viele Terroristen zu töten oder ins Gefängnis zu sperren.“ Er kritisierte damit einen Bericht der Tagesschau, in dem zuvor der Schulterschluss aller „friedliebenden Menschen“ als Schutz vor dem Terror propagiert wurde.

Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer und Sachsens Generalsekretär:

„Über diese Aussage des BILD-Chefs kann man sicherlich ergebnisoffen diskutieren. Verwunderlich ist aber der neue Tonfall, der nun an den Tag gelegt wird. Noch vor ein paar Tagen wurde die AfD-Fraktions- und Bundesvorsitzende, Frauke Petry, beinahe unisono von den Medien verbal regelrecht verprügelt, weil sie den Einsatz von Schusswaffen als letztes Mittel an der Grenze forderte. Wohl gemerkt als letztes Mittel, so wie es auch gesetzlich sanktioniert ist! Ganz davon abgesehen, dass das Wort ‚Schießbefehl‘ von den Medien erfunden und verbreitet wurde, obwohl diese Forderung nie erhoben wurde, ist es nun offenbar unkritisierbar möglich, die Tötung von Menschen – auch wenn es Terroristen sind – zu fordern. Medienvertreter prangern also politische Forderungen - die es so nicht gab - an, um kurz darauf mit martialischer Wortwahl die Tötung religiöser Fanatiker einzuklagen. Das ist bigott und doppelmoralistisch!“   

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