CDU-Regierung nicht willens oder unfähig: Handelsketten nehmen Tierschutz selbst in die Hand!

Beinahe alle großen, in Deutschland vertretenen, Supermarktketten führen ab heute ein neues, vierstufiges Tierschutzlabel ein. Nun wird ersichtlich unter welchen Haltungsbedingungen das Tier vor der Schlachtung gelebt hat. CDU-Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner hat die neuen Herkunftssiegel für Fleisch- und Fleischprodukte sogleich als unzureichend kritisiert. Der Handel habe nur einsortiert, was es schon gibt. Sie strebe zudem selbst ein Tierwohlkennzeichen an, das umfassender sei.

Dazu erklärt der tierschutzpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sebastian Wippel:

„Die CDU befindet sich seit nunmehr 13 Jahren in Regierungsverantwortung. Trotz mehrfacher Versprechungen, dass ihr das Tierwohl am Herzen läge, gibt es bis heute kein für Verbraucher ernsthaft nachvollziehbares Label für Fleischherkunft. Nun nahmen die Handelsketten das Problem selbst in die Hand, weil die CDU-geführte Regierung entweder nicht willens oder nicht fähig ist, ihrem Wählerauftrag nachzukommen.

Die AfD ist eine Partei, für die Tierschutz kein Lippenbekenntnis ist sondern nötig, um unseren Mitgeschöpfen ein weitestgehend artgerechtes Dasein bis zur Schlachtung zu ermöglichen. So forderte die AfD-Landtagsfraktion bereits mehrfach strengere Kontrollen von Tiertransporten, diese bei Hitze ganz auszusetzen und ein Verbot von Tiertransporten ins Nicht-EU-Ausland. Die Transporte sollten in jedem Fall zum nächstgelegenen Schlachthof erfolgen. Nichts davon wurde von der sächsischen CDU-Regierung geändert.“

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