CDU-Basis auf AfD-Kurs – Tillich entfernt sich zunehmend von seiner Partei

Zum derzeitigen Konflikt in der Asyldebatte zwischen dem sächsischen Ministerpräsidenten und Landesvorsitzenden der CDU, Stanislaw Tillich und der CDU-Parteibasis erklärt der Generalsekretär der sächsischen AfD, Uwe Wurlitzer:

"Es ist schon interessant, wie die sächsische CDU-Basis sich der weiteren Sozialdemokratisierung ihrer Partei durch Tillich widersetzt und dem Linkskurs ihres Landesvorsitzenden in der Asyldebatte eine deutliche Abfuhr erteilt. Laut ‚Freie Presse‘ hat die Landes-CDU mittlerweile die meisten AfD-Forderungen in der Asyl-Politik übernommen. So soll selbst das australische Abschottungsmodell und Abschiebehaft für abgelehnte Asylbewerber ‚kein Tabu‘ mehr sein. Für diese Forderung ist die AfD bisher immer als rechtspopulistisch und rassistisch beschimpft worden.
Warum der Ministerpräsident, der einen Eid auf das sächsische Volk geleistet hat, das Mandat seiner CDU-Wähler derart ignoriert, bleibt sein Geheimnis. Möglicherweise fühlt er sich zu einem höheren Posten berufen und unterstützt deshalb Merkels Linksruck. Damit schreitet die Spaltung zwischen Ministerpräsidenten und sächsischer CDU-Basis weiter voran und steuert die Landesregierung in große Konflikte.“

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