Bundeswehr hat zuerst deutschen Interesse zu dienen!

Die AfD-Fraktion im Bundestag hat sich bei der anstehenden Verlängerung mehrerer Bundeswehr-Mandate gegen eine Fortsetzung der Einsätze in Mali und Afghanistan ausgesprochen. Die 92 Abgeordneten stimmten auch gegen eine Mandatsverlängerung für die Ausbildungsmission im irakischen Kurdengebiet und gegen eine weitere deutsche Unterstützung für den multinationalen Einsatz gegen die Terrormiliz Islamischer Staat. Nach Schikanen der Türkei, mussten die Truppen nach Jordanien verlegt worden.

Dazu erklärt das AfD-Fraktionsvorstandsmitglied, André Wendt, selbst Bundeswehr-Soldat:

„Das Leben unserer Kameraden darf nicht für Einätze gefährdet werden, deren Sinnhaftigkeit zumindest zweifelhaft genannt werden muss. In Afghanistan herrschen nach dem NATO-Teilabzug im großen Stil erneut Korruption und Opiumanbau. Die Taliban erstarken ebenfalls wieder. Und beim Konflikt in Mali geht es vorrangig um französische Interessen. Es ist klare Position der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, dass die Bundeswehr zuvorderst deutschen Interessen und Bürgern zu dienen hat. Vor allem CDU, SPD und FDP haben offenbar nichts oder nicht viel daraus gelernt, dass nach dem Abzug der NATO oftmals verheerendere Zustände in den Einsatzländern herrschen, als vorher. Das beweist beispielsweise auch das Erstarken des IS im Irak, nach dem NATO-Rückzug.“

 

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