Bundesfamilienministerin will mit Schnüffelaktion Gehälter offenlegen

SPD-Bundesfamilienministerin Schwesig fordert aktuell ein Auskunftsrecht in allen Betrieben, wie viel Frauen und Männer in vergleichbaren Positionen verdienen. So soll die Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen hergestellt werden.

Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Mario Beger:

„Wie viel Geld einzelne Mitarbeiter verdienen, gehört zu den persönlichen Daten eines jeden Bürgers, die durch das Persönlichkeitsrecht geschützt sind. Für Unternehmer ist der Lohn zudem ein wichtiges Instrument, besondere Leistungen auch besonders zu vergüten. Wer hier den Datenschutz aufweichen will und den gläsernen Arbeitnehmer fordert, greift unverhältnismäßig tief in die Privatsphäre der Bürger ein.

Ein derartiger Umgang mit persönlichen Daten scheint zur systematischen Politik der SPD zu gehören, deren Bundesjustizminister ebenfalls zum Schnüffeln im Internet aufrief und damit ausgerechnet den ehemaligen Stasispitzel Kahane beauftragte. Selbst wenn Männer ihr Gehalt offenlegen müssen, ist dies kein Garant für Lohngerechtigkeit, da Arbeitsverträge bzw. Lohnanpassungen auch individuell abgeschlossen oder vom Arbeitgeber gewährt werden.

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