Bürger bewaffnen sich wie nie – Kein Vertrauen mehr in den Staat

Der sogenannte Kleine Waffenschein ist in Sachsen gefragter denn je. Die Anzahl der Anträge stieg im vergangenen Jahr um rund 5700 an – das ist ein Zuwachs von gut 68 Prozent. Damit liegt der Freistaat im bundesweiten Trend. Fast 184.000 Neuanträge und ein Anstieg der Gesamtzahl auf 470.000 und damit um rund 60 Prozent in Deutschland belegen ein sinkendes Sicherheitsgefühl im Volk.

Dazu erklärt AfD-Fraktionsmitglied und Vorstand eines Schützenvereins, Detlev Spangenberg:

„Subjektive Sicherheit durch Schreckschuss-, Reizstoff- oder Signalwaffen mag manchem erstrebenswert erscheinen angesichts der bitteren Realität, dass in Teilen unseres Landes keine vollständige Sicherheit mehr gewährleistet ist. Unsere Bürger können in letzter Konsequenz Großveranstaltungen meiden, um nicht Opfer von Anschlägen zu werden. Sich aus dem alltägliche Leben ausschließen ist allerdings nicht machbar. Sie müssen in den Supermarkt, an die Tankstelle, am Abend durch die Fußgängerzone, mit der Bahn fahren. Und dort finden die befürchteten Straftaten statt. Wenn nun mehr und mehr Sachsen den Kleinen Waffenschein erwerben, zeigt das, dass sie dem Sicherheitsmonopol des Staates misstrauen, das durch die Folgen der unkontrollierten Masseneinwanderung Tag für Tag unterhöhlt wird.“

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